New Normal – Auf dem Weg in eine “New Normal” Arbeitswelt

7 Tipps wie Sie Krisen begegnen

Autorin: Anja Lippert-Hertle, Co-Autor: Dr. Dietmar Fischer

Die vermutlich größte Herausforderung für Führungskräfte in einer Krise ist, dass man an allen Fronten gleichzeitig für den Fortbestand des Unternehmens kämpfen muss. Oft reagieren Unternehmen mit Personalabbau. Setzt der Aufschwung ein, fehlt es dann an erfahrenen, motivierten Mitarbeitenden.

Wenn wir Unternehmen im Krisenmanagement unterstützen, geht es zuallererst darum, die existentielle Bedrohung zu bewältigen. Darüber hinaus müssen schnell zukunftsfähige Strukturen geschaffen werden, die den unternehmerischen Alltag positiv beeinflussen und das Unternehmen zukunftssicher aufstellen.

Hier finden Sie 7 wertvolle Tipps im Überblick, worauf es jetzt in der Krise ankommt:

1. Rufen Sie einen Krisenrat ein: Beziehen Sie Ihr Führungsteam und die Leistungsträger im Unternehmen mit ein. Starten Sie mit einem Worst-Case-Szenario: Was ist das Schlimmste, das passieren kann? Fragen Sie sich, welche Optionen Sie dann haben.
Dadurch gewinnen Sie Klarheit und Sie mobilisieren im Unternehmen Stärke und Zusammenhalt.

2. Verschaffen Sie sich gemeinsam einen Überblick über die jetzt wichtigen, anstehenden Handlungsfelder: gliedern Sie diese in externe und interne.

Orientierung geben folgende Fragen:
Was können Sie jetzt tun, um Kosten zu senken? Um die Liquidität zu sichern? Wie können die wichtigsten Prozesse aufrechterhalten werden? Womit können Sie aktuell Erlöse generieren?

Externe Handlungsfelder:
Was konkret ist jetzt zu tun gegenüber Lieferanten? Geschäftspartnern? Kunden? Banken? Finanzamt? Krankenkassen? Arbeitsagentur?

Intern Handlungsfelder:
Wer kann im Unternehmen welchen Beitrag zur Bewältigung der Krise leisten? Welche Anforderungen haben Sie an bzw. kommen von den Führungskräften? Den Mitarbeitenden? Welche Strukturen sind jetzt wichtig? Wie organisieren sie die Zusammenarbeit? Was ändert sich jetzt? (durch andere Tätigkeiten, andere Arbeitszeiten, Homeoffice, Kurzarbeit? etc.)

3. Intensivieren Sie Ihren Vertrieb Womit können Sie aktuell Erlöse generieren? Welche Märkte und Marktchancen gibt es sonst noch? Wer kann im Vertrieb unterstützen?

4. Strukturieren Sie die Aufgaben, die anstehen, in einer Matrix von wichtig und dringend. Es geht um oftmals harte, aber wirksame Schritte, die kurzfristig umgesetzt werden können. Und um nachhaltige, strategische und strukturelle Maßnahmen.

Sie werden unmöglich alle Aufgaben alleine bewältigen können. Verschaffen Sie sich einen Überblick, wer welche Aufgaben übernehmen kann bzw. muss. Was können Sie delegieren? Was müssen Sie selbst tun?

5. Holen Sie sich Unterstützung! Sie brauchen erfahrene Mitstreiter an Ihrer Seite. Fähige Mitarbeiter, Organisationstalente im Betrieb, verlässliche Kooperationspartner oder externe Unterstützer.

6. Bleiben Sie im Gespräch mit allen Beteiligten! In Krisenzeiten müssen Sie als Führungskraft Präsenz zeigen. Nur dadurch schaffen Sie Verständnis und Vertrauen gegenüber Ihren Geschäftspartnern und Mitarbeitenden. Und Sie bestärken und fördern damit Tatkraft und Loyalität.

7. Behalten Sie Ihren Optimismus. Aus Krisen ergeben sich auch immer Chancen: Innere Stärke, neue Tätigkeitsfelder und (digitale) Geschäftsmodelle, neue Kundenbeziehungen und Effizienz-Potential im Unternehmen. Werden Sie Chancendenker!

Wenn Sie Unterstützung in der Krisenbewältigung benötigen, helfen wir Ihnen gerne! Unkompliziert, mit umsetzungsstarken Lösungen und den Erfahrungen aus erfolgreichen Projekten. Reden über Probleme schafft Probleme! Reden über Lösungen schafft Lösungen – die Chancendenker.

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